Stress vermeiden

Man hört oft: „Machen Sie sich keinen Stress!”. Einfacher gesagt als getan. Was ist, wenn man einfach so viel tun muss und die “To-do-Liste“ partout nicht kürzen kann?
Entscheidend ist selten das, was man zu tun hat, sondern wie die eigene Einstellung dazu ausfällt. Wenn man es sich zur Aufgabe macht, alles vorbildlich zu erledigen, sich keine Fehler zu leisten, möglichst noch vor dem Abgabetermin fertig zu sein und zudem Aufgaben anderer zu übernehmen, so intensiviert  man den Stress.
Es gibt sehr viele Tipps zur Stressvermeidung. Einige davon sollen im Folgenden aufgeführt werden:

  • Stressoren bewusst machen
  • Störreize reduzieren
    (brummende Kaffeemaschine, Pop-Ups für Emailbenachrichtigung deaktivieren)
  • Realistische Tagespläne erstellen
    (nur 60% der Tageszeit können fest eingeplant werden)
  • Auch bei hohem Arbeitsanfall Pausen einlegen
  • Pausen effektiv nutzen (Sport, Entspannung)
  • Leistungskurve beachten
    (Für welche Aufgabe brauche ich wie viel Konzentrations-, Aufnahmefähigkeit?)
  • Arbeitstage abschließen und nicht mit nachhause nehmen
  • Aufgaben nach  Wichtigkeit und Dringlichkeit kategorisieren
  • Anspruch herabsetzen (Perfektionismus)
  • Ziele auflisten
    (Was will ich? Was ist mir wichtig? Worauf kann ich nicht verzichten?)
  • Alternativen suchen (vielleicht kann die Nachbarin das Kind vom Kindergarten mitnehmen)
  • Aufgaben delegieren
  • Sich Energie liefernd und ausgewogen ernähren
  • Nicht beim Essen arbeiten
  • Ressourcen stärken (z.B. soziales Umfeld)

Eine weitere Möglichkeit Stress zu vermeiden wäre, statt des Stressauslösers die Stressreaktion zu beeinflussen. Das funktioniert mit Hilfe eines Biofeedbacks.
Biofeedback bedeutet, dass man eine Auskunft darüber bekommt, welche stressbedingten Porzesse sich im Körper abspielen und inwiefern man darauf reagieren kann (z.B. mit einer Aminosäurentherapie). Im Speziellen wird beispielsweise die Hormonausschüttung gemessen.
Diese Untersuchung muss von fachlicher Seite durchgeführt werden.