Lacey,J.I.: "Fraktionierungstheorie" (1967)

Lacey lehnte sich gegen die eindimensionalen Aktivierungstheorien auf und postulierte eine richtungsabhängige Fraktionierung.
Er beschrieb die Intake-Reaktion bei Umweltveränderungen, welche sich in einer Abnahme der Herzfrequenz  und einem niedrigem systolischen Blutdruck niederschlägt. Dieser physiologische Zustand erleichtert die Rezeption von Umweltreizen.

Ergänzend erläuterte Lacey zudem die Rejection (zurückweisende Reaktion) bei enviromentalen Veränderungen, welche eine Akzeleration der Herzfrequenz und der systolischen Blutdrucks hervorruft. Dies dient der  Abschottung von Umweltreizen.

Des weiteren hielt er fest, dass unter Stress:

  • Der Blutdruck und Puls erhöht ist.
  • Die Hautleitreaktion ansteigt.
  • Die Ausatmungszeit verlangsamt und die Einatmungszeit verkürzt auftritt( Kovariation mit Ängstlichkeit, Depressionsneigung und Feindseligkeit).
  • u.v.m